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Wir freuen uns, daß Sie zu uns gefunden haben. Diese Seite soll Ihnen wertvolle Informationen rund um das Thema Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden liefern. Nahrungsergänzung ist nicht gleich Nahrungsergänzung - so wie jedem die seit vielen Jahren in großen Supermarktketten vertriebenen Calzium-, Magnesium-, usw. Tabletten bekannt sind, welche keinem anderen Zweck dienen als das eigene Gewissen zu beruhigen, da diese bekanntermaßen völlig wertlos sind, da die Bioverfügbarkeit bei diesen Produkten nicht gegeben ist, wird auch Nahrungsergänzung, welche tatsächlich völlig wertlos ist, als vermeintlich hochwertige Produkte zu irrealen Dumpingpreisen angeboten.
Ob Nahrungsergänzung nötig ist oder nicht betrifft in erster Linie den Menschen selbst. Deshalb kann diese Frage auch nicht, wie in Deutschland üblich, pauschal behandelt werden, sondern nur individuell. Man gewinnt zunehmend den Eindruck, daß nur noch Statistiken und wirtschaftliche Aspekte relevant sind und der Mensch selbst immer weniger Beachtung findet. Sieht man einmal über die Landesgrenzen hinaus, so stellt man schnell fest, daß die Erkenntnisse und Forschungen im Ernährungsbereich in anderen Ländern längst weiter fortgeschritten sind, als bei uns propagiert wird. Hierzu muß man nicht unbedingt den viel zitierten US-Markt anführen. Bereits in den Nachbarländern Deutschlands weist man inzwischen den Nahrungsmitteln und ihren Inhaltsstoffen einen weitaus wichtigeren Stellenwert zu.
Betrachten wir einmal rückblickend unser Ernährungsverhalten, so kommen wir zu folgenden Ergebnissen: Bis etwa 1950 stand die Erforschung der Vitamine im Mittelpunkt der wissenschaftlichen Arbeiten. In jenen Jahren wurden auch die 13 essentiellen Vitamine entdeckt und genauer untersucht. In der Ernährungsberatung wurde deshalb darauf geachtet, daß diese reichlich vorhanden und möglichst nicht verdorben waren. In jener Zeit galt es auch noch den bestehenden Mangelerkrankungen entgegenzuwirken, welche als direkte Auswirkung der beiden Weltkriege in ganz Europa vorhanden waren. Mit Beginn des wirtschaftlichen Aufschwunges in den 60´er Jahren nahm auch die Überfluß-Ernährung zu und die Probleme wandelten sich. Es war das Essverhalten, welches nun als krankmachend erkannt wurde. Im Mittelpunkt des Gesundheitsinteresses standen Krebserkrankungen und Herz-Kreislauf-Probleme, welche als Folge von zu fetter und kalorienreicher Nahrung und fetthaltigen Nahrungsemitteln aus allen Bereichen wurde der Kampf angesagt. Das letzte Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts sah dann völlig andere wissenschaftliche Ansätze. Man forschte nach Möglichkeiten, unerwünschte Stoffe in den Nahrungsmitteln zu reduzieren, und seit einigen Jahren auch nach Varianten, erwünschte Stoffe zu steigern. Hierzu trägt inzwischen die Gen-Technologie erheblich bei, deren Einsatz jedoch noch umstritten ist. Aber es fehlen praktische Langzeit-Erfahrungswerte, welche uns erst in zwei bis drei Jahrzehnten vorliegen.
In den kommenden Jahren wird im Gesundheitsbereich unweigerlich ein neues Berufsbild entstehen - das des Beraters für Nahrungsergänzung. Dieses sollte sich dann aber klar von dem der heutigen Ernährungsberater abgrenzen. Ebenso darf ein solches Berufsbild nicht von Herstellern oder Vertreibern solcher Mittel als Verkaufsberater für Ihre Produkte ausgenutzt werden. Dies kann problematisch werden und zu unseriösen Auswüchsen führen. Wer sich für die Möglichkeiten interessiert, welche sich durch Nahrungsergänzung ergeben, muß sich selbst ausführlich informieren, will er nichts falsches einnehmen und sein Geld oder seine Gesundheit verlieren. Hierzu gilt es aber erst einmal, ein vollkommen unübersichtliches Angebot so einzuteilen, daß es allgemein verständlich gemacht und somit vergleichbar wird.
Es ist eine Tatsache, daß Naturheilmittel sowie Volksmedizin in der Lage sind, Krankheiten zu heilen. Dies hat dieMenschheitsgeschichte über Jahrtausende hinweg bewiesen. In anderen Kulturen haben die altbewährten Heilmethoden auch heute noch einen ganz anderen Stellenwert als bei uns. In einigen asiatischen Ländern, allen voran China, aber auch auf der Insel Kuba gibt es an den Universitäten einige Lehrstühle für Naturheilkunde. Dort kann man seinen Doktortitel in diesem speziellen Bereich der Medizin erwerben. Auf Kuba zwang die permanente Geldnot der Mediziner, auf Naturheilmittel auszuweichen. Die Pharmazeutischen Medikamente waren einfach zu teuer. In China waren es die Jahrtausendealte Tradition und die ebenso lange Erfahrung im Umgang mit den Heilkräften der Natur, welche zu dieser für die Patienten oft positiven Entwicklung geführt haben. Das kann aber nicht so falsch sein, wie man es uns Mitteleuropäern immer wieder eintrichtern möchte. Die durchschnittliche Lebenserwartung in China liegt deutlich über der von Europa und den USA. Trotz schlechterer schulmedizinischer Versorgung, niedrigerem Lebensstandart und teilweise miserabelen hygienischen Lebensumständen werden die Chinesen nicht nur älter als wir, sie sind im Durchschnitt auch wesentlich gesünder. Dies weisen alle seriösen, weltweit erhobenen Statistiken deutlich aus. Als Hauptgrund für diese Entwicklung wird dann meist auf die gesunde Ernährung der Asiaten hingewiesen.
Eine Nahrungsergänzung ist auch eine Form von Nahrung und laut Hippokrates dann ebenfalls eine Medizin, welche jeder für sich nutzen kann. Doch wie ein gutes Arzneimittel muß auch eine Nahrungsergänzung bestimmte Kriterien erfüllen, um Wirkungen erzielen zu können. Die wichtigsten Kriterien sind die Fragen nach Sinn und Einsatzzweck des jeweiligen Produktes. Die Beantwortung dieser Fragen ergibt sich normalerweise aus den Inhaltsstoffen, ihren Zusammensetzungen und ihren medizinischen Wirkungen. Diese Informationen werden von den Anbietern meist in der Werbung deutlich hervorgehoben und sind somit auch für den ungeübten Anwender leicht zu erkennen. Doch hier lauert bereits die nächste Gefahr. So einfach, wie es in der Werbung oft behauptet wird, ist das mit der medizinischen Wirkung nicht. Viele der zitierten "wissenschaftlich nachgewiesenen Wirkungen" beziehen sich auf reine Laborversuche oder auf Studien mit Tieren. In diesen Studien wurden zwar die veröffentlichten Ergebnisse erzielt, sind aber in dieser Form nicht einfach auf den Menschen übertragbar, manchmal reagieren sogar verschiedene Tierarten unterschiedlich. So wurde im März 2004 eine Studie zum Thema krankhaftes Frühaufstehen veröffentlicht. Im Rahmen dieser Studie entdeckten die Wissenschaftler, daß ein bestimmtes Gen dafür verantwortlich sei, wenn manche Menschen zwanghafte Frühaufsteher sind. Als man dieses Gen an der Universität von Kalifornien in San Francisco dann auf Mäuse übertrug, wurden diese ebenfalls zu Frühaufstehern. Bei einem Versuch mit Fruchtfliegen kam das Gegenteil heraus. Sie mutierten zu Langschläfern. So oder ähnlich kann es sich leider auch mit zahlreichen anderen so genannten Wirkstoffen verhalten, wenn diese nicht ausreichend am Menschen untersucht worden sind. Doch wer kann schon all diese zitierten Studien und Untersuchungen lesen, auswerten und dann für sich als Auswahlkriterien nutzen, wenn er nicht selbst Mediziner und dann auch noch in der Forschung tätig ist? Der medizinische Laie sollte sich deshalb lieber von einem Therapeuten oder einer Therapeutin beraten lassen oder nur den gesicherten Erfahrungen von Medizin oder Naturheilkunde vertrauen, welche allgemein bekannt sind. Dies gilt zum Beispiel für viele Inhaltsstoffe, welche bei jedem Präparat als Werbeaussagen in der Vordergrund gestellt werden.
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